Archiv für August 2013

24. + 25.08.2013 refugees film nights

refugees film night
Beginn jeweils ab 20 Uhr – Gezeigt werden:

„Modern Slavery“
‚Sklaverei‘ – ein Stichwort, das an die Kolonialzeit und die Ausbeutung Afrikas erinnert, an das antike Rom oder Griechenland, in unserer Zeit könnte an Kinderarbeit in Drittweltstaaten oder Zwangsprostitution gedacht werden. Doch bestimmt nicht an Haushalte in Paris, oder ein Hotel in Istanbul. Diese umfangreiche Dokumentation mit vielen Facetten : in knappen Gegenüberstellungen und harten Vergleichen vollzieht das Filmteam 3000 Jahre dokumentierter Sklaverei nach. Verbunden mit den Einlassungen von Experten werden fünf verschiedene Fälle zeitgenössischer Sklaverei gezeigt : Haus-Sklaven in Frankreich; indische Maurer; Kinder aus Uganda, die entführt und zu Killern trainiert werden; Kinder-Prostitution in Kambodscha und erwachsene Sex-Sklaven, die aus Moldawien in die Türkei verkauft werden.
Thomas Robsahm & Tina Davis/2009/108′

„The Container“
The Container ist ein abgefilmtes Theaterstück, das aus einer Koproduktion von Digital Theatre und Amnesty International entstand. Eine Gruppe Flüchtlinge verschiedener Herkunft befindet sich auf dem Weg nach England, zusammengepfercht in einem Container. Mit leichtem Gepäck, aber persönlichen Traumata und Leidensgeschichten auf dem Buckel. Eine sehr angespannte Situation, die sich sich immer wieder explosionsartig in Konflikten entlädt. Charaktere des Stücks basieren auf wahren Begebenheiten.
Clare Bayley/GB/2009/100’

„Yksin Maailmassa“
Der vierzehnjährige Albert aus dem Kosovo ist ein Asylbewerber in Finnland. Er ist intelligent und voller Energie und möchte nur das, was für andere selbstverständlich ist : zur Schule gehen, Fußball spielen, die Liebe einer Mutter. Doch Bürokratie und Regularien hindern und frustrieren ihn immer wieder. Ob das Ganze im echten Leben gut ausging – kommt und seht es euch an!
Mari Pasula/Finland/2011/29’

„Hotel Sahara“
Eine kleine Stadt an der mauretanischen Küste ist das Casablanca des 21. Jahrhunderts. Hier zwischen Wüste und Meer, im Hotel Sahara, begegnen sich zahlllose Flüchtlinge auf dem weg nach Europa. Reisende aus allen Staaten südlich der Sahara erreichen diesen Schmelztiegel der Kulturen, der seit Jahrzenten Menschenstöme aufnimmt und sie über das Meer weiterin Richtung Spanien schickt. Doch was den meisten als hoffnungsvoller Ausgangspunkt für ein neues Leben gilt, erweist sich allzu oft als Endstation der Migrations-Träume. Denn bei dem Versuch, die horrenden Kosten für die lebensgefährliche Überfahrt in kleinen Pirogen aufzutreiben, bleiben unzählige Frauen und Männer in Nouadhibou stecken.
Bettina Hansen, D/2008/86′

„Lampedusa auf Sankt Pauli“
Seit ihrer Ankunft in Hamburg werden die etwa 300 Flüchtlinge der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ mit der Kamera begleitet. Die Dokumentation bietet sehr persönliche Einblicke in ihr tägliche Leben und die Unzumutbarkeiten einer „weltoffenen“ Stadt. Sie berichtet ebenso von ihren politischen Kampf um Anerkennung wie von der praktischen Solidarität vieler UnterstützerInnen.
Rasmus/Hamburg/2013/90′

Die Filme laufen im Original mit Untertiteln
Berichte und Austausch
mit Betroffenen und UnterstützerInnen
Es gibt Snacks & Getränke
Der Eintritt ist frei




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