Archiv für Dezember 2017

22.12.2017: Soli BASS – repressionskosten squat räumung

22.12.2017
cafe knallhart keller
22h, eintritt frei alles gegen spende

repressionskosten squat räumung
thessaloniki & no border kitchen lesvos

Vor nicht langer Zeit erreichte uns ein Spendenaufruf der No Border Kitchen und die Info, dass einige Genoss*innen Repressionskosten wegen Squaträumungen in Thessaloniki haben.
Die Veranstaltung am 22.12. beabsichtigt ordentlich Schotter für diese beiden Projekte zu sammeln. Die No Border Kitchen Lesbos ist eine nicht hierarchische, horizontale, selbstorganisierte Gruppe von Kochaktivist*innen von überall aus der Welt, die das Ziel teilen, Menschen auf ihrer Reise nach Europa zu unterstützen. Eine warme Mahlzeit pro Tag stemmt diese widerständige Küche jeden Tag für manchmal tausende Menschen. Menschenwürdige Reisen nach Europa und ein Leben in Europa funktionieren nicht ohne basics wie Essen, Schlafen, Information und Netzwerke. Die Räumung der Squats in Thessaloniki stehen in direktem Zusammenhang mit einer europäischen Ausgrenzungspolitik, die darauf abzielt, dass eben jene Infrastruktur für geflüchtete Menschen verunmöglicht wird.
Wir leben und profitieren in diesem System, dass tausende im Mittelmeer ersaufen lässt und lieber die Flüchtenden und ihre Unterstützer*innen bekämpft, als die Fluchtursachen (also sich selbst).
Das bekommt die No Border Kitchen genauso zu spüren wie die Freund*innen die Häuser öffnen.

In Hamburg geht grad viel in die G20-Antirepression. Das ist superwichtig, darum solidarische Grüße an alle Gefangenen und Leidtragenden der freidrehenden Behörden.
Geld ist scheiße. Diese Veranstaltung versucht aus dem Geldtopf Hamburg ein Stück weit dort mitzufinanzieren, wo an anderer Stelle unbeugsamer Aktivismus ist, aber eben Kohle fehlt.
You can‘t evict solidarity!

Lineup:

hang loose gang (industrial noise pop – live)
laser benni & jo alien (drum n‘ bass/breakcore)
gehupft wie gesprungen (jungle/drum n‘ bass)
overton (b2b-crew /// trap/tek)
dj klotz 2000 (russian hard bass)

15.12.2017: Retrofieber & Exzess – Kneipe für ostdeutsche Antifa Strukturen

leutz,
Am 15.12.2017 findet im Knallo eine Lesung von Sören Kohlhuber statt. Anschließend werden wir über unseren Tresen Bier, Pfeffi und D-Böller werfen, damit Kneipenatmosphäre entsteht.
Antifaschistische Arbeit in ostdeutschen Käffern ist im Jahr 2017 nicht nur damit verbunden dem doitschen Mob das Bett im Kornfeld ungemütlich zu machen, Dorfbullen die Hektiks schieben aus dem Weg zu gehen, sondern vor allem mit Repressionskosten.
Zunächst dachten wir es könnte ausreichen „Liegestütze gegen doitsche Zustände“ zumachen oder einen „Lesekreis gegen doitsche Zustände“ (pro Liegestütz/gelesene Seite einen Quarzsandhandschuh), aber weder haben wir unsere EasyFitness Mitgliedschaft verlängert, noch sind wir bereit ein Buch aufzuschlagen.
Dafür wird euch Sören Kohlhuber folgendes präsentieren:

Sören Kohlhuber ist freier Journalist und dokumentiert regelmäßig rechte Aufmärsche in Deutschland und Europa. In seinem Buch berichtet er von den Erlebnissen und Erfahrungen, welche er bei der Begleitung von fast 50 rechten Aufmärsche in den Neuen Bundesländern sammelte. Dies geschah in einer Zeit, in der u.a. Neonazis aus den 1990er Jahren darauf hofften, die Straßen wieder zurückzuerobern, um gegen Asylsuchende zu hetzen. Das Retrofieber der Rassist_innen sorgte für über 1.000 rassistische Aufmärsche und tägliche Übergriffe auf Asylunterkünften in der gesamten Bundesrepublik.

09.12.2017: Knallt Hart Vol. 2

Die nächste Techno Sause steht an…




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